1984 - 1993
zurück Seite drucken
1984 - 1993
Inhalt geändert am: 28.01.2009 - 09:23

Der Abstieg 1984/85

 

Eines der schwärzesten Kapitel der Vereinsgeschichte war die Saison 1984/85.  Die Herbstsaison wurde mit dem 9. Tabellenplatz beendet. Nur ein Punkt trennte Eberstalzell vom Abstiegsplatz. Für die Frühjahrssaison war der Klassenerhalt das erklärte Ziel. Doch alle Bemühungen konnten nicht verhindern dass Eberstalzell wieder in den Fußballkeller musste. Einen Hoffnungschimmer gab es aber doch. Die Junioren wurden unter Trainer Gruber Walter bereits zum dritten mal Meister.

 

 

Durchmarsch in die BL

 

Mit Trainer Ernst Hörtenhuemer begann der sportliche Höhenflug. In der Herbstsaison 1988/89 zeigte der 8. Tabellenplatz noch nicht das Potential der Mannschaft.  Mit einer beispiellosen Siegesserie im Frühjahr wurde die Saison aber noch zu einem echten Fußballkrimi. Mit Union Rohr, ATSV Stein und Eberstalzell konnten vor der letzten runde drei Vereine Meister werden. Eberstalzell musste gegen den unmittelbaren Konkurrenten in Stein antreten und war schon mit 2:0 im Rückstand, als es in der 60. minute wegen eines Gewitters zu einem Spielabbruch kam. Stein war zu diesem Zeitpunkt Meister. Das Spiel von Stein gegen Eberstalzell musste wiederholt werden. In völlig lockerem Stil spielte die ersatzgeschwächte Mannschaft gegen die verkrampften Steiner und gewann mit 2:1. Damit wurde Rohr Meister und Eberstalzell belegte den 2. Tabellenplatz.

 

In der Saison 1989/90 wurde der Herbstmeistertitel ohne Punktverlust erreicht.  Erst im Frühjahr wurde die Partie gegen Bad Wimsbach durch einen Elfmeter mit 1:0 verloren. Davor gab es in 20 Siege in ununterbrochener Reihenfolge.  Mit acht Punkten Vorsprung auf Bad Wimsbach wurde Eberstalzell Meister in der 2. Klasse Mitte Ost.

 

Auch in der Saison 1990/91 war Eberstalzell nicht zu stoppen. Mit drei Punkten Vorsprung auf Pettenbach wurde der Herbstmeistertitel fixiert.  Am 23.Juli 1991 war der Aufstieg perfekt. Die Fahrt nach Scharnstein zum letzten Spiel der Saison glich einem Triumphzug. Die Spieler wurden auf geschmückte Anhänger verfrachtet und mit zwei Traktoren und einem Lastwagen in den 15km entfernten Spielort gebracht. Dass es in Scharnstein nur zu einem Unentschieden reichte, tat der Freunde keinen Abbruch.  War das eine Feier ! ! !

Torschützenkönig in dieser Saison war Harald Niedrist.